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So es ist wieder soweit, nach fast 10 Jahren, ohne Katzen

sind nun wieder zwei kleine Schnurrer in unser Leben eingezogen.

Seppi und Charlie sind Brüder und am 04.09.2008 geboren worden.

Am Tag als wir sie holten, hielt der Winter in Bayern Einzug.

Darf ich also nun Vorstellen:

Charlie, auf den Schulsachen und der Treppe

Seppi, ein Draufgänger voller Neugier

Spass mit einer leeren Tüte

wessen Tüte ist das nu?

unsere Scheisserchen

 

Neue Bilder von Charlie und Seppi

 

Eine Sessellehne lange Katze

in Memoriam an NICKI

Unser letztes Familienmitglied wurde laut Züchterin am 02.12.2005 um 17:08 Uhr geboren.

Ein süßes Mischlingsmädchen, welches auf dem Namen Nicki getauft wurde.

Nicki hat leider eine viel zu kurze Zeit unser Leben bereichert,

aber in unseren Herzen wird sie immer einen Platz haben.

Den Autofahrer wird man wohl nie ausfindig machen, der sie überfuhr.

 

Hier diverse Bilder von Ihr

 

auf dem Sofa in einem Fell gekuschelt

 

Zwei die sich gefunden hatten

 

der bevorzugte Platz auf dem Sofa

 

konnte glatt als Beaglewelpe durchgehen

 

mit 14 Wochen schon ein wenig größer

 

die Sessellehne war ihr Lieblingsplatz

 

heimlich dabei erwischt wie sie sich eine Zahnbürste stibitz hatte

 

schwerer und größer geworden

 

in Memoriam an Siri und Charly

Wir hatten auch schon ein paar schnurrende Hausgenossen, einfach genial zum entspannen. Da war zum Beispiel Siri, sie hatten wir einjährig aus einem Tierheim 1995 zu uns genommen. Und dann war da Charlie, er wurde 1996 mit nur 9 Wochen aus Privathand verschenkt. Er bereicherte auch das Wohnungskatzenleben von Siri.

Beiden verdanken wir viele Kuschelstunden und manch interessantes Abendprogramm. Selbst als Wärmflaschen und Masseure begleiteten sie uns sogar im Bett. Ihr Schnurren während sie bei uns lagen war einfach schön zum entspannen. Und so manche schlechte Laune war bald wie weg geblasen. Leider störte es sie erheblich, als ich noch mal Familienzuwachs bekam und dieser anfing sich für sie zu interessieren. Und als meine Tochter dann auch noch den engeren Kontakt suchte war es um ihre Ruhe geschehen. Alles noch so Erdenkliche an Erziehungsmaßnahmen den beiden gegenüber half leider nichts und um das Gesicht meiner Tochter nicht weiter in Gefahr zu bringen, entschloss ich mich die beiden in Gute Hände weg zugeben.

Charlie lebte bis 2006 bei einer Freundin auf dem Bauernhof und brachte regelmäßig Mäuse vor die Tür. Er frass sich von Hof zu Hof durch und behauptete sich, selbst als kastrierter Kater gegenüber den anderen Dorfkatzen. Er war wahrlich eine mächtige Erscheinung ( Garfield?).

Von Siri wissen wir nur noch, dass sie als Drittkatze in einem Berliner Haushalt untergekommen ist, aber wahrscheinlich hat sie bereits den Katzenhimmel bestiegen.  

Inzwischen ist auch Charlie in den Katzenhimmel auf gestiegen. Leider bekam ich die Nachricht, daß er anfang August 2006 beim überqueren der Dorfstrasse tödlich erfasst wurde.

 In diesem Sinne in Memory an meine Katzen diese Seite, mögen sie es nun besser haben und immer eine Maus zum himmlischen Abendmahl.

                                                

                 Unser frecher Kater Charlie,1998                    Und Siri die Ruhige, 1998

 

                      

  Begegnungen auf dem Boden, Mery und Charlie, 1998      Siri beim Campingurlaub,1996        

 

              

  Karl mit einer Zoo Mieze 1994             Eine schöne Mieze  aus der Nachbarschaft, 2004.

Amazone

 

Na und nun zu unserer Amazone, er ( wir denken es ist ein Männchen) heißt Pico. Pico wurde von einem Papageienzüchter aus dem Berliner Umland gezogen und wir haben ihn im Alter von ca. 6 Monaten erworben. Er gehört zur Gattung der Amazona aestiva und wird in Deutschland meist als Blaustirnamazone bezeichnet, er trägt hier zu Lande aber auch den Namen Rotbugamazone. Diese Amazonen Art hat ihren Ursprung in Brasilien, Bolivien und Nordargentinien. Diese Papageien können ein erhebliches Alter erreichen und haben sie keinen Artgenossen als Gefährten, werden sie sich ein Leben lang an den Partner Mensch binden. Häufig ist es vorgekommen, dass diese Vögel den Tod ihres geliebten Menschen seelisch nicht verkraftet haben und starben selber an gebrochenem Herzen wenig später.

Pico nun ist also seit Oktober 2001 in unserem Zuhause und stellt gerne Unfug an. Liebend gerne bearbeitet er alles was nicht niet- und nagelfest ist mit seinem Schnabel. Ob es nun der Bilderrahmen an der Wand, oder der Styroporkarton auf dem Schrank ist. Vor seinem Schnabel ist nichts sicher. Nicht selten ist er quer durch die ganze Wohnanlage zu hören, wenn er der Meinung ist man müsse sich ausschließlich jetzt um ihn kümmern. Wobei wenn er es bemerkt hat, dass wir das Haus verlassen haben recht schnell ruhig wird. Aber wehe er kann mich und meine Tochter draußen vor der Haustür hören, dann ruft er protestierend nach uns und gibt uns seinen Unmut lauthals zu verstehen.     

Sitze ich, aber abends noch länger am PC, höre ich ihn oftmals leise vor sich hin erzählen. Es ist recht belustigend, was er sich schon in den Jahren an geeignet hat. Auch die entsprechende Stimmung drückt er perfekt aus und man könne meinen, er weiß genau wie wir darauf reagieren. Meinen Sohn kann er bereits perfekt nach pfeifen, so dass ich manches mal gedacht habe, mein Sohn sei bereits nach Hause gekommen, und ich dann verwundert merken musste, dass mich wieder einmal Pico an der Nase herum geführt hat.

Mitleidsvoll lässt er auch ein jammerndes "Piiiicooooo" ertönen, wenn  er sich wieder mal nicht beachtet fühlt, oder er stellt uns mit einem vorwurfsvollem "Was ist los?" "Komm her!" zur Rede. Seinen leisen lockenden "Na komm mal her" oder "Pico, kraule kraule kraule" kann man nur schwer widerstehen. Aber er imitiert auch sehr gut mein Lachen und versucht die Nachrichtensprecher im TV nach zu ahmen. Sehr schnell hat er das ewige Gerufe meiner Tochter, übernommen und ich würde reich sein, wenn ich für jedes Mal, dass in diesem Haus das Wort "Mama" ertönt, einen Euro bekommen würde.

Musik hört er sehr gerne und versucht auch diese nach zu pfeifen. Wenn er durch das Zimmer fliegt lässt er sich leicht locken und er kommt dann auf die Schulter geflogen. Nur ihn dazu zu bewegen wieder in den Käfig zurück zu gehen ist ein Unterfangen von etwas mehr Ausdauer. Meist fliegt er dann mehrmals im Zimmer hin und her bis er sich dann von uns fangen lässt. Aber kraule Köpfchen ist seine absolute Lieblingsbeschäftigung und er sitz dann mit allen Schopffedern gespreizt da und will gekrault werden. Baden tut er unter dem feinen Nebel einer Blumensprühflasche und dann kann es ihm auch nicht nass genug werden. Er sieht anschließend zum Brüllen komisch aus und betreibt dann sehr intensiv Gefieder Pflege.   

Bedingt durch unseren Umzug nach Bayern, habe ich nun schweren Herzens Abschied von meinem Pico genommen. Er lebt nun bei einer Berliner Familie, die bereits Papageien haben und sich über ihn sehr freuen. Ich wünsche der Familie und meinem Picol viel Glück und noch viele gemeinsame Jahre  voller geplapper.  Ihr Angebot ihn besuchen zu kommen werde ich vielleicht auch mal wahrnehmen, wenn mir dabei das Herz nicht zu schwer wird.           

      Wer will was? Na gut ich zeig mich

 

Na gut ich zeig mich  Schau her

 

 

Krächz  Hey Du lass das!

 

 

 

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