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Auf leisen Schwingen
Auf leisen Schwingen durch die Nacht,
so zieh ich einsam meine Kreise,
Weit übers Land ertönt mein klagender Ruf,
auf meiner stillen Reise.
Des Tags, da bin ich unsichtbar und
gut verdeckt von Bäumen,
Im Gefieder wohl versteckt,
den Kopf voll, mit lauter Träumen.
Von vergangenen Tagen,
erfüllt mit Jugend, Kraft und Energie,
Das Schicksal hart, es nahm mir alles,
selbst meine Harmonie.
So Leute, haltet ein des Nachts,
sollt mein Ruf bei Euch erschallen,
erfreut Euch doch am Leben
und lauscht den Nachtigallen.
Viel zu schnell sind vorbei,
der Liebe und der Tage Glück,
Denn bald da kommt die Zeit heran
und sehnt Euch dann zurück.
Lasst Euch das Glück nicht nehmen,
genießt die schönen Stunden,
Gebt Liebe und Geborgenheit,
denn die heilt bekanntlich alle Wunden.
So fliege ich dem Mond entgegen
auf meinen leisen Schwingen,
wie gerne würde ich, anstatt zu klagen,
ein frohes Lied Euch singen.
© Starlightfilly

Wieder lieg ich
Wieder lieg ich in meinem dunklen Zimmer.
Höre draußen leise die Geräusche der Nacht.
An der Decke spiegelt sich Laternen Geflimmer.
Den Kopf voller Gedanken, find ich keine Ruh.
Viele Fragen, ungelöste Dinge, wandern hin und her.
Will schlafen und mach zwingend meine Augen zu.
Und so kommt es mir schmerzlich zum Bewusstsein,
mit all meinen Sorgen, Problemen aber auch Freuden,
bin ich letzten Endes immer noch allein.
Klar ich bin eine starke Frau und kann vieles ertragen,
doch auch ich hab meine schwachen Stellen.
Es wäre schön ich könnte jemanden es sagen.
Jemand der mir zuhören kann oder auch mal schweigt,
der sich mit mir freut oder meine Leiden teilt,
jemand der mir klipp und klar einfach seine Liebe zeigt.
Statt dessen immer wieder, falle ich auf Lügner rein
schwören mir die große Liebe und auf ewig meiner treu.
Ach wie können Kerle lügen und so hinterhältig sein.
Also sitze ich abendlich wieder an dem Kasten,
welchen man Computer nennt und im Chatte dann,
Klappern meine Finger unermüdlich auf den Tasten.
Die Hoffnung tief im Inneren, auf vielleicht den Mann,
der sich nett und liebevoll zu mir hingezogen fühlt.
Ehrlich ist und Treu, sag mir nur,
wo ist dieser Mann?
© Starlightfilly

Eine Bitte
Lieber Chatter denk
daran,
bevor Du hier von
Liebe sprichst,
oftmals ist es schon
passiert,
dass ein Herz daran
zerbricht.
Um dem ganzen vor zu
beugen,
bedenke Deiner Wortes
Wahl.
Jede Lüge die Du
schreibst,
wird recht schnell zur
Qual.
© Starlightfilly

Suche
Dämmerung kommt übers
Land
vergeblich such ich
Deine Hand.
Die Liebe die ich
einst gefunden
ist im Nichts der Zeit
verschwunden.
Die Sehnsucht schick
ich himmelwärts,
hoffend auf ein
liebendes Herz,
welches auf der suche
ist,
einen liebenden
Menschen sehr vermisst.
Mögen beide sich dann
finden
und in Liebe dann
verbinden.
© Starlightfilly

Letzter
Gedanke
Angst schnürte
mir die Kehle zu;
die Augen geschlossen, du gingst zu Ruh’.
Ein letzter Blick auf den lieb’ Gesicht,
Kerzen spendeten warmes Licht.
Dann wurdest du weggetragen,
ich konnte dich nicht mehr fragen
ob du auch an mich gedacht?
Sicher hättest du gelacht:
Natürlich, mein Herz, immerzu
mein letzter Gedanke warst nur du!
(© Elvira Christina Westphal, 2004)

Deine Liebe tut
mir weh
Ich kann Dich
spüren und berühren.
Fühle Deine Warme Haut,
Selbst wenn Dein Arm mich hält,
ist’s so als wärst Du weit fort.
Ich sehne mich nach Deiner Zärtlichkeit
Mein Verlangen, so stark, ich könnte heulen.
Bitte halt mich, sag mir ein liebes Wort.
Doch Deine Nähe, sie ist so kalt.
Es tut mir weh ,
weil ich Dich von ganzem Herzen liebe.
Spürst Du’s nicht? Hast Du keine Triebe?
Sehne mich so sehr nach Dir
Doch Du liegst reglos neben mir.
Leise frag ich: liebst Du mich ?
höre Deine lapidaren Worte,
Ja natürlich sicherlich.
Diese Worte würden mir mehr sagen
Müsste ich nicht immer danach fragen.
Fällt es Dir so schwer Mal
Einfach eine liebe Geste, mir zu zeigen?
Verschliess Dich nicht sondern
Brich dein eisiges Schweigen.
© Starlightfilly

Was, wahren Wert hat
Hört meine Stimme, ihr mächtigen Berge,
hört meine Stimme, ihr grünen Wälder, hört
ihr klaren rauschenden Flüsse:
Ihr seid das Herrlichste, was ich gesehen.
Hört mich ihr Narren und Machtanbeter, hört die Weisheit der Alten,
Ihr, die ihr im Silberturm lebt und euer Knie dem Gold beugt.
Ihr wisst nicht, was wahren Wert besitzt, ihr seid wie kleine Kinder,
denn um eure nichtige Gier zu stillen, besudelt ihr die Welt.
Werft dieses törichte Leben ab, bringt euer Denken zurück auf den
Boden, last die Schuppen von euren Augen fallen, und ihr werdet sehen,
was wahren wert hat, ist für jedermann da.
Lies diese Zeilen noch einmal, Freund, das wird deinem Leben
Mehr Freude geben.
© Richard Sings Alone,
Blackfoot

Zwischen
Hoffnung und Angst
Tja wie soll ich anfangen, keine Ahnung. Nur eines sei gesagt, die letzten
zwölf Tage waren für mich, mit die schlimmsten, welche ich durch gemacht
habe.
Hätte mir nie träumen lassen, einmal ernsthaft über schwere Krankheiten
nach zu denken. So etwas passiert doch immer nur irgendjemand anderem, mit
denen man keinerlei engere Verbindung hat. Weit gefehlt.
Da geht man also mit einem vermeintlich gesunden Kind zum Arzt und bekommt
eine Diagnose mitgeteilt, die nicht grade aufbauend ist. Na so weit so
gut, aber wenn dann die Diagnosen fast täglich schlechter werden?
Und am Ende heißt es, es ist ein Tumor und der muss so schnell wie möglich
raus, da wird einem so richtig komisch ums Herz.
Man schaut sich sein kleines Mädchen an und nur ein Gedanke geht noch
durch den Kopf. Warum Sie, wieso muss sie das haben?
Ich denke mal kaum einer kann sich die Gefühle und Gedanken vorstellen,
die einer Mutter in dieser Zeit durch den Kopf gehen. Wenn Ärzte dann
anfangen einem mit zu teilen es gäbe heute schon viele Möglichkeiten der
Heilung, oder na ja sie hat ja dann noch den anderen Eierstock. Wissen die
wirklich wie sich das anhört?
Stets die Angst und die Hoffnung zugleich, ein Gefühl der Hilflosigkeit
und dann wieder die Überzeugung, es wird alles gut werden.
Die unruhigen Stunden dann, während der Operation, wird sie es schaffen?
Werden die Ärzte alles entfernen können?
Dann der erlösende Anruf, es sei geschafft, das Mädel wartet im
Aufwachraum.
Dann siehst du sie dort liegen eingehüllt in warmen Decken an Monitoren
und Tropf angeschlossen, leise vor Schmerzen wimmernd. Und du fühlst Dich
hilflos und kannst nichts machen, als ab zuwarten.
Dann fängst Du an dir Gedanken zu machen wie werden die Tests ausgehen,
wird das entnommene Gewebe gut- oder bösartig sein, wie wird es in Zukunft
weitergehen?
Es ist nicht einfach diese ganzen Gedanken und Gefühle zu begreifen, es
ist einfach unglaublich was man dabei durchmacht.
Und dann die ganzen lieb und nett gemeinten Anteilnahmen der Freunde und
Bekannten. Wissend wie unangenehm es ihnen ist darüber zu sprechen, aber
so richtig wissen wie man sich dabei fühlt als Mutter, das tun sie eben
nicht.
Dann die Zeit, wo man vor dem Kinde selber die Starke mimen muss, damit es
nicht selber noch Bange wird und eigentlich könntest Du nur noch heulen.
Du wartest täglich dann auf die Ergebnisse und Deine Hoffnungen lassen
dich stärker werden.
Dann ist der Tag da, an dem du die Nachricht bekommst und ein aufatmen
geht durch die Runde. Alles okay, keine Chemotherapie, nur Routinemäßige
Untersuchungen müssen regelmäßig gemacht werden.
Wieder alles Okay? Nein es ist nicht alles okay, denn es hat sich was
verändert, es werden Dinge die man vorher als wichtig angesehen hat
plötzlich so was von neben sächlich.
Ein einschneidendes Erlebnis und nichts wird mehr so wie früher sein. Wie
damit sich zu Recht finden, hm ich schreibe es mir von der Seele,
vielleicht hilft es etwas.
Die Kleine kann es noch nicht so ganz begreifen was sie da eigentlich
durchgemacht hat und was es für ihren weiteren Lebensweg noch bedeuten
wird. Sie sieht nur, dass sie nun nicht sofort wieder rumhopsen und toben
kann. Denkt man möchte ihr keinen Spaß gönnen. Vielleicht später wird sie
es verstehen, wenn Sie mal selber Mutter wird. Doch bis dahin wird Sie
noch viele Untersuchungen über sich ergehen lassen müssen und immer wieder
ein banges Warten auf gute Nachrichten.
So wird mir langsam klar welches Glück mein Kind doch noch hatte und das
nichts wichtiger ist als dessen Gesundheit.
© Starlightfilly

Abschied
Lange hab ich diesen Tag
ersehnt
an dem ich dich werd verlassen.
Hab mit dir Freud und Leid
erlebt,
letzteres brachte mich dazu
dich zu hassen.
Nun gehe ich und durch die
Leere,
höre ich meines Schrittes
Schall.
Erinnerung wacht in mir auf
und übermannt mich wie ein
Schwall.
Wie wird es sein, mein neues
Leben,
die neuen Freunde, Heimat,
alles offen
Alles kann nur besser werden,
nichts, wie früher, so mein
Hoffen.
Und so gehe ich langsam noch
ein Mal
durch jeden Raum und Zimmer.
Mein altes Heim am alten Ort.
Bye bye for now und dann für
immer.
© Starlightfilly

Ein Freund
Ein Freund ist jemand der Dich
besser kennt, als Du Dich selbst.
Ein Freund nimmt Dich so hin
wie Du bist und versucht Dich nicht zu ändern.
Ein Freund steht Dir bei, egal
ob Du lachst , weinst oder wütend bist.
Ein Freund kann auch mal Kritik
einstecken und ist trotzdem noch Dein Freund.
Ein Freund ist nicht leicht zu
finden, aber wenn Du einen hast, dann lass ihn nicht mehr gehen.
© Starlightfilly

Mein
Liebster Schatz
Es ist nicht einfach in Worten zu fassen, was Du mir bedeutest.
Wenn ich den Duft Deines
Körpers vernehme, gibt es mir das Gefühl von so enger Vertrautheit.
Mein Gesicht an Deiner Brust geschmiegt, bringt mir tiefe Geborgenheit.
Die warme Nähe Deines Körpers lässt mich erschauern und ich könnte weinen
vor Glück.
Ich kann Dich mit jeder Faser
meines Körpers schmecken und fühlen.
Ich möcht Dich nie wieder entbehren.
Ich liebe Dich.
© Starlightfilly

Die letzte Chance
Ich sah in Dein Gesicht,
schmerzverzerrt und voller Trauer
Ich sah, Du hättest es nie für
möglich gehalten,
Dass ich eines Tages, Dir den
Rücken kehre.
Ist es nur verletzte
Männerehre?
Jetzt wird Dir bewusst, was ich
für Dich war…..
Hast mir viel zu oft wehgetan,
so konnte ich nicht mehr leben.
Täglich nun erreichen mich,
deine Liebesbeteuerrungen
Nur warum nicht schon viel
früher?
Stattdessen hast Du immer
wieder mich verletzt
hast mit Füssen das getreten,
wofür andre sehnlich hoffen.
Warum, sag mir sollte ich, noch
eine Chance Dir geben?
Der Ring an meinem Finger
sollte sein fürs Leben.
Ich steh hier und vieles geht
mir durch den Sinn
Meine Liebe zu Dir, hast Du
täglich mehr vertrieben.
Verrat mir also, warum sollte
ich Dich jetzt noch lieben?
Versprichst mir nun, unter
Tränen, dich zu ändern.
Du mein Ehemann, hast wirklich
Glück
Noch ist ein Funken in meinem
Herz geblieben
Grad noch ausreichend für eine
letzte Chance
Verspiel sie nicht und ich
komme zurück.
Doch sei Dir stets Bewusst, ich
stehe zu meinem Wort
Verletzt Du mich ein weiteres
Mal, bin ich für immer fort.
© Starlightfilly

Lieder, welche
ich mag

May it be
May it be an evening star
Shines down upon you
May it be when darkness falls
Your heart will be true
You walk a lonely road
Oh! How far you are from home
Mornië utúlië
Believe and you will find your way
Mornië alantië
A promise lives within you now
May it be the shadow's call
Will fly away
May it be your journey on
To light the day
When the night is overcome
You may rise to find the sun
Mornië utúlië
Believe and you will find your way
Mornië alantië
A promise lives within you now
A promise lives within you now
© Enya

Pilgrim
Pilgrim, how you journey
On the road you chose
to find out where the winds
die
And where the stories go.
All days come from one day
That what you must know,
You cannot change what's over
But only where you go.
One way leads to diamonds,
One way leads to gold,
Another leads you only
To everything you're told.
In your heart you wonder
Which of these is true;
The road that leads to
nowhere,
The road that leads to you.
Will you find the answer
In all you say and do?
Will you find the answer
In you?
Each heart is a pilgrim,
Each one wants to know
The reason why the winds die
And where the stories go.
Pilgrim, in your journey
You may travel far,
For pilgrim it's a long way
To find out who you are...
Pilgrim it's a long way
To find out who you are...
Pilgrim it's a long way
To find out who you are...
© Enya

Over the Hills
and far away
They came for him one winter's
night.
Arrested, he was bound.
They said there'd been a robbery,
his pistol had been found.
They marched him to the station house,
he waited for the dawn.
And as they led him to the dock,
he knew that he'd been wronged.
"You stand accused of robbery",
he heard the bailiff say.
He knew without an alibi,
tomorrow's light would mourn his freedom.
Over the hills and far away,
for ten long years he'll count the days.
Over the mountains and the seas,
a prisoner's life for him there'll be.
He knew that it would cost him dear,
but yet he dare not say.
Where he had been that fateful night,
a secret it must stay.
He had to fight back tears of rage.
His heart beat like a drum.
For with the wife of his best friend,
he spent his final night of freedom.
Over the hills and far away,
he swears he will return one day.
Far from the mountains and the seas,
back in her arms is where he'll be.
Over the hills and far away.
Over the hills and,
over the hills and,
over the hills and far away.
Each night within his prison cell,
he looks out through the bars.
He reads the letters that she wrote.
One day he'll know the taste of freedom.
Over the hills and far away,
she prays he will return one day.
As sure as the rivers reach the seas,
back in his arms is where she'll be.
Over the hills and far away,
© Nightwish


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